Wirtschaftspsychologie
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Wirtschaftspsychologie

Alles zum dualen Studium Wirtschaftspsychologie: Abschlüsse, Voraussetzungen, Inhalte und mehr.

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Warum entscheiden sich Menschen für ein bestimmtes Produkt? Was macht gute Führung aus und wie gelingt gesundes Stressmanagement? Im dualen Studium Wirtschaftspsychologie lernst du, die Psyche des Menschen zu verstehen: seine Kaufentscheidungen, sein Konsumverhalten oder auch die Zusammenarbeit im Team. Du verbindest psychologisches Know-how mit betriebswirtschaftlichen Grundlagen und entwickelst ein Gespür dafür, wie menschliches Verhalten und wirtschaftliche Entscheidungen zusammenhängen. So qualifizierst du dich für vielfältige Aufgaben, etwa in der Unternehmensberatung oder im Management.

Abschlussbezeichnungen nach dem dualen Studium Wirtschaftspsychologie

Nach dem dualen Studium Wirtschaftspsychologie erlangst du je nach Hochschule folgende Abschlüsse:

  • Bachelor of Science
  • oder: Bachelor of Arts (in Management) 🎓

Aufbau des dualen Studiums Wirtschaftspsychologie

In der Regel dauert der duale Studiengang Wirtschaftspsychologie sechs bis sieben Semester. Die genaue Dauer hängt von der Hochschule und dem Studienmodell ab. Achten solltest du auf die Bezeichnung als praxisintegrierendes oder ausbildungsintegrierendes oder berufsbegleitendes Studium.

Der duale Studiengang Wirtschaftspsychologie wird üblicherweise praxisintegrierend oder berufsbegleitend angeboten. Du schließt neben dem Studium also keine Ausbildung ab, durchläufst aber intensive Praxisphasen. So kannst du nach deinem Abschluss bereits Berufserfahrung vorweisen und bist bereit für deinen Karriereeinstieg.

Ablaufen kann das folgendermaßen – hier am Beispiel der Hochschule für angewandtes Management:

Studierst du an der Hochschule für angewandtes Management, arbeitest du bis zu 32 Stunden pro Woche in einem Betrieb. Der Studienpart findet dabei semi-virtuell statt.

Theorie an den Hochschulen: Module und Inhalte

Während deiner Studiensemester erwarten dich typischerweise Module wie:

  • Allgemeine Psychologie
  • Sozialpsychologie
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Zivil- und Unternehmensrecht / Medienrecht
  • Marketing
  • Werbe- und Konsumentenpsychologie
  • Organisationspsychologie
  • Personalpsychologie
  • Statistik

Über Wahlpflichtmodule und Vertiefungen kannst du persönliche Schwerpunkte setzen und dich so auf deine Interessensfelder spezialisieren. Angeboten werden je nach Hochschule beispielsweise:

  • Organisationspsychologie
  • Markt- und Werbepsychologie / Marketing und Vertrieb
  • Personalpsychologie
  • Servicemanagement

💡 Tipp: Auch interessieren könnten dich die dualen Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (BWL), Fitnessökonomie oder Therapiewissenschaften.


Praxis während des dualen Studiums

In den Praxisphasen sammelst du Erfahrungen in deinem Partnerunternehmen. Infrage kommen die verschiedensten Betriebe, da du sowohl in den Bereichen Human Resources (HR), Beratung oder Entwicklung als auch im Marketing eingesetzt werden kannst. Von Finanzberatungs- bis hin zu Immobilienbetrieben ist also alles möglich. Sieh gerne in unserem Stellenmarkt nach, welche Betriebe ein duales Studium Wirtschaftspsychologie anbieten.

Voraussetzungen für das duale Studium Wirtschaftspsychologie

In der Regel brauchst du für das duale Studium eine Hochschulzugangsberechtigung, also:

  • Abitur
  • Fachabitur
  • oder einen als gleichwertigen Abschluss

Welche Voraussetzungen genau gelten, hängt vom jeweiligen Bundesland ab. So kann unter bestimmten Bedingungen auch ein Studium ohne Abitur möglich sein – etwa für staatlich geprüfte Techniker:innen oder Betriebswirt:innen oder nach einer abgeschlossenen Ausbildung in Verbindung mit mehrjähriger Berufserfahrung.

Für die Bewerbung gilt häufig: Zuerst musst du ein Partnerunternehmen finden, mit dem du den dualen Vertrag abschließt. Informiere dich daher frühzeitig auf der Website deiner Wunschhochschule über die konkreten Zulassungsvoraussetzungen und den Ablauf des Bewerbungsverfahrens.

Karriere und Perspektiven nach dem dualen Studium Wirtschaftspsychologie

Als Wirtschaftspsychologe oder /-psychologin hast du eine fundierte betriebswirtschaftliche Ausbildung genossen und kannst damit in verschiedensten Unternehmen eingesetzt werden.

Nach dem Studium arbeitest du etwa als:

  • Verhaltensökonom:in
  • Neuromarketing-Spezialist:in
  • Personalentwickler:in / Personalberater:in
  • HR-Manager:in
  • Recruiting Manager:in
  • Organisationsentwickler:in
  • Organisationsberater:in / Unternehmensberater:in
  • Change Management Consultant

Vergütung und Kosten während des dualen Studiums Wirtschaftspsychologie

Viele Hochschulen erheben Studiengebühren und/oder einen Semesterbeitrag. Häufig werden die Kosten jedoch vollständig oder teilweise vom Praxispartner übernommen. Für dich kostenlos ist das duale Studium beispielsweise an der Hochschule für angewandtes Management oder auch an der IU (Internationale Hochschule).

Ein weiterer großer Vorteil des dualen Modells: Da du im Unternehmen arbeitest, erhältst du in der Regel eine Praxisvergütung. Die Höhe der Vergütung wird im Vertrag zwischen dir und dem Betrieb festgehalten und orientiert sich häufig am Tarifvertrag der jeweiligen Branche und Region. 💵

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