Wie verdienst du dein Geld und wie viel bleibt am Ende des Monats übrig? Es gibt verschiedene Einnahmequellen und noch mehr Möglichkeiten, um das Geld auszugeben. Insbesondere, wenn du erstmals auf eigenen Beinen stehst – unabhängig von deinen Eltern entscheidest – solltest du zumindest in der Anfangszeit deine Einnahmen und Ausgaben im Blick haben. 👇
Es gibt zahlreiche Rechnungen zu begleichen und beim bargeldlosen Bezahlen verliert man schnell das Gefühl dafür, wie viel Geld noch übrig ist. Hinzu kommen Rechnungen, die nur ein- oder zweimal pro Jahr anfallen (zum Beispiel Versicherungen), und deshalb in der monatlichen Finanzplanung schnell vergessen werden. Und dann gibt es noch unangenehme Überraschungen, wenn beispielsweise das teure Smartphone kaputt geht oder eine Nachzahlung an den Energieversorger zu leisten ist. Ein Konsumkredit ist mit wenigen Mausklicks abgeschlossen und muss in den folgenden Monaten getilgt werden.
Damit du keine Angst vor Schulden haben musst
Orientiere dich an den folgenden Tipps, um finanzielle Probleme, insbesondere eine Überschuldung zu vermeiden:
- Kontrolliere regelmäßig deinen Kontostand. Wenn du mit der Kreditkarte bezahlst, prüfe auch deren Stand, damit du weißt, wieviel Geld am Abrechnungstag von deinem Girokonto abgebucht wird.
- Auf deinem Girokonto sollte nach Möglichkeit stets ein Guthaben von einem, besser zwei Monatseinnahmen vorhanden sein, damit du bei unerwarteten Ausgaben nicht in eine finanzielle Schieflage kommst.
- Bei der Aufnahme von Krediten denke stets daran, dass du in den folgenden Monaten weniger Geld zur Verfügung hast, weil du die Zinsen und Tilgung bezahlen musst.
- Prüfe regelmäßig deine Konsumgewohnheiten und die damit verbundenen Ausgaben, zum Beispiel den täglichen Besuch eines Bäckers in der Mittagspause.
Einnahmen und Ausgaben: Dein Haushaltsbuch
Zumindest in der Anfangszeit ist es hilfreich, ein monatliches Haushaltsbuch über deine Einnahmen und Ausgaben zu führen. Im Internet findest du dazu zahlreiche Programme und Excel-Tabellen.
Wichtig: dein Abrechnungsmonat muss nicht am ersten Kalendertag beginnen. Hilfreicher ist es oftmals, mit dem Tag der größten Geldeinzahlung zu starten. Am besten legst du dir Tabellen für die nächsten zwölf Monate an, sodass du auch die Rechnungen, die nur ein- oder zweimal im Jahr zu bezahlen sind, von vornherein eintragen kannst. Die bekannten Beträge für die fixen Ein- und Auszahlungen trage sofort ein, damit du deinen Spielraum für die weiteren Ausgaben siehst. In der Abbildung ist ein mögliches Grundmuster des monatlichen Haushaltsbuches dargestellt.



