Job Futuromat
© Saskia Eichhorn / next step

Prüfe deinen Traumberuf: Wie KI-sicher ist er?

Wie stark übernimmt KI einzelne Berufe? Der Job-Futuromat gibt eine prozentuale Einschätzung – wir haben das Tool für dich ausprobiert.
Von Johanna Ahrbecker

Ein Tool des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) soll es dir ermöglichen, deinen Traumberuf ganz leicht auf Automatisierbarkeit zu prüfen: Einfach Beruf eintragen und auf das Ergebnis warten. Der Job Futuromat zeigt dir anschließend, in wie vielen Kerntätigkeiten des Berufs digitale Technologien das Arbeiten verändern – angegeben in Prozent.

Wir testen das Tool

Als Redakteurinnen möchten wir selbstverständlich unseren Job unter die Lupe nehmen:

30 Prozent. Das überrascht uns. Ein genauerer Blick auf das Ergebnis zeigt, worauf der geringe Wert zurückzuführen ist. Als Kerntätigkeiten werden für Redakteurinnen und Redakteure neben der „Informationsbeschaffung“ auch „Redaktion“ und „Online-Redaktion“ gewertet. Letztere wurden beide als „nicht automatisierbar“ eingestuft, was den Prozentwert verringert. Doch hierbei handelt es sich nicht um einzelne Tätigkeiten, sondern viel mehr um Tätigkeitsbereiche, zu denen auch die Informationsbeschaffung zählt. 🧐

Was meint das Tool zum Job als Pflegefachkraft? Expertinnen und Experten schätzen den Einfluss von KI auf dieses Berufsbild als sehr gering ein. Das zeigen wir bereits im Beitrag „Berufe im Wandel – Was übernimmt die KI?“. Das Ergebnis vom Job Futuromat: elf Prozent. KI soll hier bei der Pflegedokumentation und Förderung der Praxishygiene zum Einsatz kommen. Das erscheint nachvollziehbar.

Unser Fazit: Das Tool kann helfen, den Wandel der Berufsbilder einzuschätzen. Du solltest jedoch nicht nur auf die Prozentzahl, sondern auch auf die aufgeführten Kerntätigkeiten schauen. So erhältst du einen Eindruck davon, wie plausibel das Ergebnis ist.

Hohe Zahl – was nun?

Wurden dir über 50 Prozent ausgespuckt? Bedeutet das, du kannst deinen Traum gleich vergessen? Nein, eine hohe Zahl bedeutet nicht, dass der Beruf keine Zukunft hat. Sie sagt dir lediglich, dass sich der Job besonders stark verändern kann. Möglicherweise kannst du mit den Veränderungen gut leben. Vielleicht helfen sie dir sogar, wenn die Technologien genau die Aufgaben übernehmen, die du als lästig empfindest.

Mach dich schlau. Du kannst zum Beispiel auf Berufsmessen in Erfahrung bringen, welche Aufgaben in deinem Traumberuf tatsächlich von KI übernommen werden. Dort kannst du an den Ständen Fragen stellen, Infomaterial mitnehmen oder dir Vorträge anhören.


💡 Tipp: Im Beitrag „Berufe im Wandel – Was übernimmt die KI“ erfährst du, welche Berufe und Berufsfelder am Stärksten vom Wandel durch sprachbasierte KI wie ChatGPT betroffen sind. 


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