„Excuse me? Wir haben 2026!“ Digitalisierung, KI und neue Anforderungen verändern die Arbeitswelt. Welchen Sinn hat es also, dass Ausbildungen immer noch genauso ablaufen wie im Jahr 1992?
Der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Friedrich Hubert Esser, erklärt deshalb mit Nachdruck: Das Ausbildungssystem muss modern, attraktiv und leistungsfähig gehalten werden. Und so läuft’s:
Gemeinsam mit den Bundesministerien, Sachverständigen und weiteren Partnern passt das BIBB die Ausbildungsordnungen an. Für dich heißt das: Mehr Inhalte, die wirklich zur heutigen Zeit passen – und bessere Chancen, später im Job durchzustarten.
2026 frisch angepasst
👉 Modernisiert wurden:
- Verfahrensmechaniker:in Glastechnik
- neuer Name und neuer Rahmenlehrplan: Die Ausbildung zum/zur Bauzeichner:in wird zur Ausbildung zum/zur Bautechnischen Konstrukteur:in
- Zimmerer / Zimmerin
- Stuckateur:in
- Estrichleger:in
- Fliesen-, Platten- und Mosaikleger:in
- Wärme-, Kälte und Schallschutzisolierer:in
- Trockenbaumonteur:in
- Ausbaufacharbeiter:in
- Maurer:in
- Beton- und Stahlbetonbauer:in
- Feuerungs- und Schornsteinbauer:in
- Bauwerksmechaniker:in für Abbruch und Betontechnik
- Hochbaufacharbeiter:in
- Straßenbauer:inKanalbauer:in für Infrastrukturtechnik
- Brunnenbauer:in
- Spezialtiefbauer:in
- Gleisbauer:in
- Tiefbaufacharbeiter:in
👉 Neuer Ausbildungsberuf:
- Kaufmann/-frau für Mobilität und Verkehrsservice
2025 angepasst
👉 Modernisiert wurden:
- Fotograf:in
- Gold- und Silberschmied:in mit den Fachrichtungen Goldschmieden und Silberschmieden
Welche Ausbildungen bekommen als nächstes ihr Makeover?
Laut des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) sollen in naher Zukunft (etwa bis 2027) unter anderem die folgenden Ausbildungen angepasst werden:
- Veranstaltungskaufmann/Veranstaltungskauffrau
- Landwirt:in
- Fachangestellte:r für Medien- und Informationsdienste
- Technische:r Modellbauer:in



